Erdäpfelernte

Tonne mit Erdäpfeln
die Ernte

An diesem schönen Herbsttag haben wir unsere Tonne mit den Erdäpfeln der Sorte „Linzer Delikatesse“ umgekippt und die Spannung war groß, ob es Erdäpfel geben würde bzw. wie viele. Die Ausbeute war nicht so gewaltig, ein halber Kübel voll, aber einige sind ganz schön groß geworden.

Wie mein Sohn richtig anmerkte: „Über den Winter werden wir damit nicht kommen!“, aber wir freuen uns schon herauszufinden, wie unsere eigenen Erdäpfel schmecken.

Kräuterapotheke aus der Natur

Kräuterwanderung

Die „Region um Wolkersdorf“, ein Verein, bei dem sich sechs Gemeinden der Umgebung zusammengeschlossen haben, mit dem Ziel, die regionale Identität, Wirtschaft, Kultur etc. zu fördern, veranstaltet regelmäßig Spaziergänge zu verschiedenen Themen. Die Kräuterpädagogin Katharina Klaus erklärte den Teilnehmern wichtige Heilpflanzen für Herbst und Winter und ihre Anwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten.

Nach einer zweieinhalbstündigen Wanderung und vielen nützlichen Informationen freuten sich die zahlreichen Teilnehmer über die Einladung zur Verkostung von selbst gemachten Köstlichkeiten!

Fortschritte auf dem Wochenmarkt

Wochenmarkt plastikfrei
Beratung und Büchertisch

Am 6.9. 2019 veranstaltete die Wolkersdorfer Wirtschaft wieder einen Einkaufsabend, bei dem mit vielen Informationen, Angeboten und Attraktionen versucht wurde, die Einwohner für die regionalen Einkaufsmöglichkeiten zu begeistern. Im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz gibt es am Wochenmarkt viele Produkte, die lose angeboten werden. Einige Verkäufer verpackten früher ihre Ware automatisch in ein Einweg-Plastiksackerl, was viele Konsumenten ohne nachzudenken akzeptierten. Seit einiger Zeit sieht man aber immer mehr eigene Taschen und Sackerl. Vom Verein WOW wurde auch eine Erstausstattung Papiersackerl für die Marktstandler zur Verfügung gestellt. Für den Einkaufsabend wurde ein Folder gedruckt, dessen Rückseite einige Tipps von mir zum Zero Waste Lifestyle beinhaltete. Interessierte konnten sich von mir auch beraten lassen.

Mit dem Rad statt mit dem Auto

Lastenanhänger für das Fahrrad

Heuer im Frühjahr haben wir einen Lastenanhänger für unsere Fahrräder angeschafft. Zuerst einmal wollten wir damit auf Urlaub fahren. Unsere Radtour durch die Steiermark auf dem „Weinland- Radweg“ war für 10 Tage geplant, war wieder wunderbar entspannend, endete aber jäh durch eine irreparable Panne am Rad meines Mannes. Aber wir wollten den Anhänger auch im Alltag nutzen, zum Beispiel für Einkäufe von Wein oder Mineralwasser in Kisten oder zur Entsorgung von Altglas.

Viele Leute haben sich vorgenommen, weniger oder gar nicht mehr zu fliegen- und ich gehöre auch dazu- zusätzlich habe ich auch den Vorsatz gefasst, kleinere Strecken in Wolkersdorf mit dem Rad zu fahren. Ich sehe es als Privileg, dass ich zu Fuß zur Schule gehen kann und das auch schon viele Jahre lang mache. Für mich ist es Umweltschutz, Bewegung und Anti-Stress- Programm zur gleichen Zeit.

Paradeiser jetzt und später genießen

Paradeiser verarbeiten

Heuer machte es den Anschein, als ob die Paradeiser in unserem Garten niemals reifen würden. Im Mai hat es viel geregnet und es war zu kalt, dann kamen die Blüten und die Früchte, aber bis in den August hinein blieben sie grün. Aber seit einigen Wochen werden sie reif- und zwar ganz viele auf einmal! Am besten sind sie natürlich, wenn man sie frisch vom Strauch verspeist oder verkocht. Aber auch als Wintervorrat gibt es einige Möglichkeiten:

„Omas Paradeisertraum“ mache ich schon viele Jahre lang und variiere, je nach Vorhandensein der Zutaten: Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Paprika, Paradeiser. Alles würfeln und dünsten, mit Kräutern, Salz und Zucker verfeinern, pürieren und in Gläser füllen

Ketchup: Paradeiser schneiden und 10 Minuten kochen, durch ein Sieb passieren, mit Zucker und Weinessig nach Geschmack vermischen und bei geringer Hitze einkochen; Salz, Pfeffer, abfüllen und bei 150° 40 Min. im Rohr sterilisieren

Paradieserchutney: 40 dkg Paradeiser würfeln; Zwiebel, 6 dkg Zucker, 4 EL Weinessig, 1 KL Senfkörner, Salz, Pfeffer; 30 Minuten kochen, abfüllen, sterilisieren

Besuch in Korneuburg

Secondhand-Laden
Bücher-Telefonzelle
Henry Laden

Eine Freundin hat mich eingeladen, nach Korneuburg mitzufahren, weil sie dort ab und zu Kleidung in ein Secondhand-Geschäft bringt. Korneuburg hat ca. 13000 Einwohner, aber verglichen mit Wolkersdorf viele Geschäfte im Stadtzentrum, das sich sehr belebt zeigte, auch weil gerade Wochenmarkt war (Dienstag und Freitag Vormittag). Neben dem Secondhand-Laden ist mir auch eine Bücher-Telefonzelle zum kostenlosen Büchertausch aufgefallen, und am alten Bahnhof gibt es einen, nach Henri Dunant benannten, Henry Laden, der vom Roten Kreuz betrieben wird.

Flohmarkt in Passau

Flohmarkt am Inn

Ende August besuche ich jedes Jahr meine Mutter und meine Lieblings-Großcousine in Schärding. Diese barocke Stadt ist sowieso schon eine Augenweide, aber nur wenige Kilometer entfernt kann man auch der 3-Flüsse-Stadt Passau einen Besuch abstatten. Wir haben am Samstagvormittag den Flohmarkt an der Innpromenade besucht. Unter alten Kastanienbäumen und schattigen Weiden verkaufen hauptsächlich private Anbieter Dinge, die sie nicht mehr brauchen an andere, die vielleicht genau das suchen. Man kann die Promenade einmal hinauf- und dann wieder hinunterschlendern, das Angebot ist gut sortiert, und es gibt auch einen großen Kinderspielplatz am Inn.

Teige selber machen: Flammkuchen

Aus dem Koch & Back Journal 9/2019 habe ich das Rezept für einen Kürbis-Flammkuchen genommen, aber den Belag variiert und statt Kürbis Zucchini und Mangold verwendet.

Das Grundrezept für den Teig: 25 dkg Mehl, 1 KL Salz, 2 EL Olivenöl, 1/8 l Wasser zu einem Teig verkneten und eine Kugel formen; als Belag kann Gemüse und Feta verwendet werden, aber auch Schinken und Speck. 20 dkg Sauerrahm mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen, den Teig auf die Größe eines Backblechs ausrollen und das Gemisch auf den Teig streichen. Ich habe den Teig nach dem Auswalken mit Pesto bestrichen und das Gemüse mit Sauerrahm vermengt. Den Kuchen im vorgeheizten Rohr bei 200° etwa 10 Minuten knusprig backen.

Entscheidung für Regionalität

Produkte aus Kork

Die Korkeiche ist einer der am häufigsten vorkommenden Bäume Portugals und Portugal einer der Hauptproduzenten dieses natürlichen Materials, aus dem man neben Flaschenkorken vieles andere erzeugen kann: Taschen, Schuhe, Geldbörsen und sogar Postkarten. Die Verkäufer in Porto leiden aber sehr unter der Konkurrenz von chinesischen Händlern, die die gleichen Produkte um die Hälfte billiger anbieten, jedoch von minderer Qualität. Wir durften in einem Geschäft einen Vergleichstest anstellen- links eine chinesische Krawatte und rechts eine portugiesische, welche sich viel weicher anfühlt und mehr Körper hat als das billigere Konkurrenzprodukt.

Fazit: Statt mehrere billige Mitbringsel zu kaufen in ein regionales Geschenk investieren! Ich habe Flip-Flops der Firma Montado gekauft, einem portugiesischen Familienbetrieb aus der Region Alentejo.

Porto besuchen

Manufaktur für Papiersackerl

Porto- die kleine Schwester von Lissabon- zieht im Sommer viele Besucher an. Die meisten halten sich rund um den Fluss Douro auf. Ein Viertel, das sich vom Mainstream deutlich abhebt, ist Baixa. In dieser Gegend findet man viele Lokale rund um die Fußgängerzone Rua do Cedofeita, aber auch kleine Manufakturen, die in Handarbeit Keramik bemalen oder selbst entworfene Kleider verkaufen. Wir haben ein Geschäft entdeckt, wo im Untergeschoß Sackerl aus Papier in allen Größen produziert werden (Patio d´as Marias, Rua de Cedofeita 269) und haben eine kleine Privatführung bekommen.