Paradeiser verarbeiten

Heuer machte es den Anschein, als ob die Paradeiser in unserem Garten niemals reifen würden. Im Mai hat es viel geregnet und es war zu kalt, dann kamen die Blüten und die Früchte, aber bis in den August hinein blieben sie grün. Aber seit einigen Wochen werden sie reif- und zwar ganz viele auf einmal! Am besten sind sie natürlich, wenn man sie frisch vom Strauch verspeist oder verkocht. Aber auch als Wintervorrat gibt es einige Möglichkeiten:

„Omas Paradeisertraum“ mache ich schon viele Jahre lang und variiere, je nach Vorhandensein der Zutaten: Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Paprika, Paradeiser. Alles würfeln und dünsten, mit Kräutern, Salz und Zucker verfeinern, pürieren und in Gläser füllen

Ketchup: Paradeiser schneiden und 10 Minuten kochen, durch ein Sieb passieren, mit Zucker und Weinessig nach Geschmack vermischen und bei geringer Hitze einkochen; Salz, Pfeffer, abfüllen und bei 150° 40 Min. im Rohr sterilisieren

Paradieserchutney: 40 dkg Paradeiser würfeln; Zwiebel, 6 dkg Zucker, 4 EL Weinessig, 1 KL Senfkörner, Salz, Pfeffer; 30 Minuten kochen, abfüllen, sterilisieren