Kategorie: Zero Waste (Seite 2 von 5)

Christbaum-Alternative

Gesteck aus Tannenreisig

Auch heuer habe ich in der Adventzeit darüber nachgedacht, ob wir heuer einen Christbaum haben werden bzw. welche Alternative es gäbe. Meine Vorstellung wäre noch immer ein Baum aus Birkenästen gewesen, den ich jedes Jahr verwenden könnte. Doch ich hatte keine Zeit bzw. bin handwerklich nicht so geschickt, um so etwas zu basteln. Im Internet habe ich dann das Bild von einem Weihnachtsgesteck aus Tannenreisig gesehen. Aus zweierlei Hinsicht erwies sich diese Idee als goldrichtig: Erstens sind Tannenzweige leicht zu bekommen (entweder im Garten oder im Wald abschneiden oder bei einem Christbaumverkäufer erwerben), zweitens habe ich Christbaumschmuck, den ich sehr mag, weil ich ihn mit meinen Kindern gebastelt habe oder von Schülern oder Kolleginnen geschenkt bekommen habe. Letztendlich war ich mit meiner Kreation sehr zufrieden und beim Schmücken stellte sich schon Weihnachtsstimmung ein.

Glühmost und Kaffee im Häferl

 

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Beim heurigen „Advent in der Kellergasse“ haben wir vom Verein „Köllamauna & -weiba“ Häferl für den Glühmost- und Kaffeeausschank besorgt, um den Plastikbecher-Müllwahnsinn ein wenig Einhalt zu gebieten. Wer bei unserem Stand sein Getränk konsumierte, bezahlte keinen Pfand, wer mit dem Häferl in der Hand weiterspazieren wollte, bezahlte 1€ und konnte es auf dem Rückweg wieder vorbeibringen. Ein Glühmost aus einem Häferl macht nicht nur weniger Müll, sondern schmeckt auch besser.

Vielleicht finden wir im nächsten Jahr auch für die Bohnensuppe eine bessere Lösung als Plastikschalen!

Waschball statt Waschmittel

Waschball

Waschball

Als Alternative zu einem herkömmlichen Waschmittel habe ich bereits Waschen mit Efeu (als Blätter in Socken und als Waschmittel) und mit Kastanien (als selbst hergestelltes Kastanienwaschmittel) getestet. Von meiner Mutter habe ich jetzt eine Keramikwaschkugel geschenkt bekommen. Sie verwendet ihren Waschball schon seit einiger Zeit und ist sehr zufrieden.

Auf https://waschmaschinereinigen.de/waschkugel/ ist zu lesen:

Ein Waschball ist im Inneren mit kleinen Kügelchen aus natürlichen Mineralien ausgestattet, diese reagieren auf Wasser und geben bei direktem Kontakt negativ geladene Ionen ab. Durch diesen Vorgang löst sich der Schmutz aus der Wäsche. Doch auch die mechanische Reibung ist effektiv bei der Reinigung, durch die Reibung an den Textilien wird Schmutz von den Fasern gelöst. Durch diese beiden Methoden erweist sich die Waschkugel als effektiver und nützlicher Reinigungshelfer“. 

Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind:

  • Waschen ohne Verwendung von Waschmittel (eventuell Vorbehandlung bei verschmutzter Wäsche)- umweltfreundlich und große Ersparnis
  • Für Allergiker geeignet, da er keine Duftstoffe abgibt und die Wäsche neutral riecht
  • Lange Haltbarkeit (laut Packung für 1500 Waschgänge)

Ich habe jetzt zweimal damit gewaschen und überraschenderweise scheint es zu funktionieren.

Second hand in Barcelona

Humana in Barcelona

Humana in Barcelona

Wenn man mit offenen Augen durch Barcelona spaziert, stößt man unweigerlich auf die Läden von „Humana“, auch deshalb, weil es 10 davon in der Stadt gibt. In den Geschäften wird Kleidung für Frauen, Männer und Kinder verkauft; das Angebot ist sauber und gut sortiert.  Das Sortiment umfasst natürlich hauptsächlich Kleidung von spanischen Marken, zum Beispiel Zara, Mango, aber auch Massimo Dutti oder Bimba y Lola etc.  und man kann für wenig Geld ein Kleidungsstück erwerben, bei dem man beim Tragen wieder an die schöne Stadt denken kann.

Zero waste in Barcelona

Yes future in Barcelona

Yes future in Barcelona

Kulturreisen mit Klassen sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken und den Sinn für andere Kulturen und Lebensgewohnheiten erlebbar machen. Im Zuge verschiedener Besichtigungen stieß ich auch auf das Geschäft „Yes future“, das sich selbst als „positive

Yes future in Barcelona

Yes future in Barcelona

supermarket“ bezeichnet (calle Viladomat 66). Ich war ganz begeistert von dem großen Angebot an Putz- und Reinigungsmitteln, Trockenfrüchten, Getreide etc. Gekauft habe ich zwei Metallstrohhalme und ein bedrucktes Leinensackerl (als Mitbringsel).

Werden Haushaltsgeräte heutzutage schneller kaputt?

Küchenmaschine

Küchenmaschine

Vor 27 Jahren habe ich eine Küchenmaschine von Kenwood geschenkt bekommen, mit der ich immer sehr zufrieden war und immer noch bin. Mit einigem Zubehör war das damals eine teure Anschaffung. Auch wenn ich eine Abdeckung verloren habe und bei schwerem Teig das Gerät ein bisschen halten muss, um zu verhindern, dass sich der Knethaken hebt, tut sie ihre Arbeit. Vor zwei Jahren wollte ich mir eine neue Kenwood-Küchenmaschine zulegen, weil es ein Modell in Grün-Weiß gab, das mir gleich gefallen hat, auch wenn die Leistung schwächer war als bei meiner. Zu Hause habe ich gleich einen Kuchen gebacken und der Motor ist durchgebrannt und hat gestunken. Obwohl es sicher nur ein unglücklicher Zufall war,habe ich sofort alles eingepackt und zurückgebracht. Ich wollte auch kein anderes Gerät mehr, so enttäuscht war ich.

Aber letztendlich glaube ich, dass es auch ein Zeichen war: Warum muss ich mir etwas Neues kaufen, wenn das alte Küchengerät eigentlich noch funktioniert? Jetzt möchte ich einfach abwarten, wie viele Jahre sie noch ihre Dienste tun wird.

Lange Nacht der Kellergassen

Am Freitag, den 11. Mai veranstaltete der Verein „Köllamauna & weiba“ zum 2. Mal die „Lange Nacht der Kellergassen“. Was die Getränke angeht, herrscht beim Wein Gottseidank die Ansicht vor, dass man einen guten Tropfen auch in einem Glas genießen muss (leider ist das Sodawasser noch immer in Plastikflaschen). Wir verkauften unsere Brote (geselchtes und gebratenes Fleisch von Fa. Hackl aus Münichsthal bzw. selbst gemachten Eiaufstrich) auf Papptellern mit einer Serviette. Der Zerowaste-Gedanke passt eigentlich ja gut zur alten Kellerkultur!Lange Nacht der Kellergassen

Mit Efeu waschen

Mit Efeu waschen

Mit Efeu waschen

Efeu gibt es in unserem Garten in Hülle und Fülle. Da er giftig ist, kann man ihn auch nicht essen. Ich habe schon öfters gelesen, dass er durch die enthaltenen Saponine als Waschmittel-Ersatz geeignet ist. Ich habe das jetzt einfach mal ausprobiert, indem ich 10 Efeublätter abgeschnitten und sie in eine alte Socke gestopft habe, diese dann verknotet und zur Wäsche dazugegeben habe.

Und das Ergebnis? Nichts Auffälliges. Ich habe keine so stark verschmutzte Wäsche, alles wirkte rein.

Alle 4-5 Wäschen geben andere Testerinnen etwas Essig zwecks Entkalkung in die Waschmaschine.

Endlich beginnt die Gartensaison!

Gemüsepflänzchen

Gemüsepflänzchen

Dass Gärtnern glücklich macht und als Ausgleich zu Tätigkeiten vor dem Computer von immer mehr Menschen geschätzt wird, steht mittlerweile außer Zweifel, aber auch für den Zero waste- Gedanken ist die eigene Gemüse- und Obstproduktion enorm wichtig. Denn alles, was ich selber erzeuge, und ist es auch noch so wenig, brauche ich nicht (in Verpackung) zu kaufen. Vom Geschmack wollen wir da gar nicht reden!

Meine Samen habe ich heuer statt in Plastikbechern in Kartonbechern angepflanzt, die ich beim NKD in Wolkersdorf entdeckt habe. Einerseits haben wir kaum noch Plastikbecher, andererseits gefallen mir die Becher aus Karton besser und man kann sie gleich mitsamt der Pflanze ins Beet eingraben, da sie verrotten.

Die neuen Trends im Badezimmer

Im ersten Jahr war ich froh und begeistert, wenn ich Geschäfte entdeckt habe, wo man Kosmetika in Glasflaschen oder zum Nachfüllen kaufen konnte; dadurch konnte ich meine Kosmetika in Plastikflaschen aufbrauchen und die Umstellung gelang eigentlich mühelos.

Mittlerweile  habe ich Spaß daran gefunden, Dinge selber machen zu wollen. Wobei ich nicht sagen kann, dass mir alles gelingt oder mir das Ergebnis zusagt. So bin ich z. B. bei der Herstellung von WC-Reinigungstabs gescheitert, ein Lippenbalsam war viel zu fest etc., etc.

Nichtsdestotrotz schaut mein Badezimmer heuer anders aus als noch vor zwei Jahren, wie man an den Bildern sehen kann:

in der Dusche

In der Dusche

„Haut und Haar“ von Unisapon aus dem Ladenraum verwendet mein Mann, ich greife am liebsten zu Haarseife und Conditioner-Seife von Lush und zu einer selbst gemachten Haarspülung z. B. mit Kamille; und  für den Körper nehme ich auch eine selbst gemachte Seife.

Im Badezimmer liegt bei mir eine Zahnbürste von Hydrophil, selbst gemachte Zahnpasta, Aleppo-Seife fürs Gesicht, eine selbst gemachte Gesichtscreme mit Arganöl, Serum mit Arganöl für den Abend. Für den Körper verwende ich am liebsten Kokosöl oder das „belebende Körperöl“ von Primavera. Aus Marokko habe ich ein festes Parfum mitgebracht, das ich auch gerne benutze.

im Badezimmer

Im Badezimmer