Marmeladen einkochen

Zweierlei Marmeladen

Beim Einkochen von Marmelade bin ich ein absoluter Neuling, da meine Mutter immer so viel Marmelade gemacht hat und unsere jungen Obstbäume gerade so viel Ernte hatten, dass wir Früchte essen konnten.

Jetzt starte ich selbst eigene Einkoch-Versuche, wenn wir mehr Früchte haben (wie bei den Weichseln) oder wenn ich Obst geschenkt bekomme (wie bei den Marillen).

Ausprobiert habe ich das Rezept für die Weichselmarmelade mit Schokolade und Rotwein:

2 P. Pektin (40 g) mit 20 dkg Zucker mischen. 1 kg Weichseln, 250 ml Rotwein und 600 dkg Zucker, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kardamom gemahlen vermengen und über Nacht ziehen lassen. Schokolade in kleine Stücke hacken und die Masse bei großer Hitze unter Rühren aufkochen und einige Minuten kochen lassen. Pektin-Zucker-Gemisch und Saft von einer Zitrone beifügen und 3 Minuten weiterkochen, Schokolade dazu und noch 2 Minuten kochen. Gelierprobe machen und abfüllen!

Besuch in Breclav

Unverpackt-Laden
Naturkostladen
Unverpackt-Laden

Bei einem Tagesausflug in die Nachbarländer kann man, am Beispiel Breclav, gut beobachten, wie sich diese Länder in den 30 Jahren seit dem Fall des Eisernen Vorhangs entwickelt haben. Es wird viel verschönert im Zentrum: Manche Geschäfte und Lokale sperren zu, neue sperren auf, andere halten sich schon lange, z. B. ein Handarbeitsgeschäft. In einem Naturkostladen gibt es eine große Auswahl an Nüssen, Trockenfrüchten und Schokoladen, und vor einigen Monaten hat auch ein Unverpackt-Laden eröffnet mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an Reinigungsmitteln, Trockenfrüchten, Müsli, Getreide etc. Zum Abschluss statteten wir einem neuen Cafe einen Besuch ab, wo alte Möbel wiederverwendet wurden.

Besuch in Brüssel

Begrünung am Boulevard Anspach
Think twice- Secondhand

Nach Gent und Brügge haben wir auch Brüssel einen Besuch abgestattet. Natürlich kann sich dabei nur ein oberflächlicher Eindruck ergeben: Als wir am Sonntag mit dem Zug aus Brügge angereist sind, lagen haufenweise Müllsäcke auf den Straßen, auch auf den großen Boulevards; anscheinend zur Abholung. Aber auch in den nächsten beiden Tagen konnte man diesen traurigen Anblick entdecken. Da könnte die EU wirklich gleich mal in Belgien mit Initiativen zur Müll- und besonders Plastikvermeidung beginnen!

Positiv hervorheben möchte ich die Begrünung des Boulevard Anspach mit kleinen Gartenzonen, die auch individuell gestaltet sind, wo aber leider immer wieder Leute ihre Dosen etc. hineinwerfen, und dass es auch Secondhand-Läden gibt, z. B. Think twice (ein Tipp von meinem Sohn)!

Nachhaltig schenken

Olivenöl aus Apulien

Ein Schuljahr mit einer Maturaklasse verspricht einerseits Freude, weil die SchülerInnen schon so weit gekommen sind und sich schon so viel Wissen bzw. Kompetenzen angeeignet haben, und Anspannung, ob auch alles klappt bei der Matura, aber andererseits auch viel Arbeit von Seiten der Lehrkräfte und der Schüler, beginnend mit der VWA über die schriftliche und schlussendlich die mündliche Reifeprüfung.

Als krönender Abschluss dieser Bemühungen gilt die Maturafeier, wo die LehrerInnen mit kleinen Geschenken bedacht werden. Ich habe – Gottseidank- nicht das aufblasbare Plastikschwimmtier und den Plastikbecher bekommen, sondern eine Flasche Bio-Olivenöl von „Masseria Asciano“ aus Apulien mit beigelegten, handgeschriebenen (!) Rezepten. Es riecht herrlich und ich habe heute gleich Tomaten-Bruscetta damit zubereitet.

Wandern- gut für die Seele

Blumenwiese am Wartberg
Bienenstöcke

Am Donnerstag schloss ich mich wieder der Walking-Gruppe aus Münichsthal an. Unsere Wanderung führte von Wolkersdorf über Ulrichskirchen, Riedenthal, Schleinbach und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Am Wartberg blühen die Wildblumen besonders schön und auch sonst gibt es viele Pferde, Esel, Vögel, Bienen etc. zu bestaunen. Anders als früher achte ich beim Gehen darauf, ob ich irgendwelche Wildkräuter erkenne. Die Mittagspause verbrachten wir bei der „Mutti“ vulgo Landgasthof Aprea. Insgesamt waren wir ca. 13 km unterwegs und ich fühlte mich danach sehr entspannt .

Kartoffel in der Tonne züchten

Kartoffeln wachsen in einer Regentonne

Von meiner Mutter habe ich Saatkartoffeln der Sorte
Linzer Delikatess bekommen; das ist eine feine Salatkartoffel mit sehr gutem Geschmack. Meine Mutter baut diese Kartoffel mit ihrer hörnchenförmigen Form und ihrer feinen und glatten Schale schon viele Jahre an.
Linzer Delikatess soll eine gute Lagerkartoffel sein, wenig anfällig für Krankheiten und sich sehr gut für Hobbygärtner eignen. Wir haben sie im Mai in eine alte Regentonne gepfanzt und jetzt sind sie schon ein ganzes Stück über den Rand der Tonne hinausgewachsen.

Wilde Wiese

Wilde Wiese

Wir wollen in einem Teil unseres Gartens nicht mehr mähen, um Kräuter und Wildblumen wachsen zu lassen nach dem Motto „mehr Wildnis wagen“.

Unkrautvernichtungsmittel haben wir noch nie verwendet und wir gießen unser Gras auch nicht mit Leitungswasser; dadurch ist es nur grün, wenn es ausreichend regnet. Mit unserer wilden Wiese wollen wir Bienen mehr Nahrung bieten und vielleicht entdecke ich auch Kräuter oder Wildblumen, die ich bisher noch nicht kannte.

Zero Waste Küche

Zero Waste Rezepte

Dieses Buch habe ich von meiner Tochter geschenkt bekommen. Sophia Hoffmann bietet im Kapitel 1 Grundlagen der Zero Waste Küche, danach werden die wichtigsten Lebensmittelgruppen dahingehend beschrieben, in welcher Verpackung sie zu kaufen und was man damit kochen kann. Der Rezepteteil ist auf vegetarische und vegane Küche ausgerichtet und wie das ganze Buch mit anschaulichen Bildern versehen. Im Register zum Schluss findet man alle Lebensmittel alphabetisch aufgelistet und Vorschläge, welche Gerichte man mit ihnen zubereiten kann, damit auch sicher keine Lebensmittel verschwendet werden.

Rad- und Einkaufstour am Samstagnachmittag

Biohof Schramm
Bauernhof Schmid

An Samstagnachmittagen besorgen viele Menschen ihre Einkäufe in den Supermärkten, die in Wolkersdorf reichlich vorhanden sind. Es geht aber auch anders: Wir fahren durch den Wald und weiter auf dem Radweg nach Bockfließ. Dann biegen wir in die Ortschaft und folgen dem Radweg bis nach Großengersdorf, wo wir Mehl und Gemüse bei der Fam. Schramm mitnehmen. Weiter geht’s zurück über Pillichsdorf nach Obersdorf, wo wir noch Eier bei Johannes Schmid kaufen.

Fazit: Sportliche Betätigung (18 km), kombiniert mit der Erledigung der Wochenendeinkäufe ist (den Rest habe ich schon gestern auf dem Wochenmarkt mitgenommen)- entspannter als im Supermarkt!

Brot backen wie früher

Bio-Brot aus dem Waldviertel

Von einem Kuraufenthalt im Waldviertel hat mir mein Mann verschiedene Brote des Bio-Bäckers Fritz Potocnik mitgebracht. Sein Brot zeichnet sich durch Verwendung von Sauerteig und lange Teigführung aus, außerdem sind alle Zutaten biologisch und die Teige werden doppelt gebacken, um sowohl eine saftige Krume als auch eine resche Kruste zu erreichen. Auf Vorbestellung kann man in Altenburg bei Horn allerhand Köstlichkeiten erwerben.

Wir kosten uns gerade durch das Sortiment: Die Brote schmecken „wie früher“ und sind auch nach einigen Tagen noch genauso frisch.