Afghanische Teigtaschen

Vegane Teigtaschen

Früher habe ich auch oft Fertigteige gekauft, weil es schnell geht: Packung aufschneiden, Teig ausrollen, füllen – fertig! Allerdings sind die Teige in Kunststoff verpackt- daher vermeide ich den Kauf derselben. Stattdessen bin ich dazu übergegangen, selber mit Teigherstellung zu experimentieren. Und siehe da: das Kneten der verschiedenen Teige macht richtig Spaß und meistens ist das Ergebnis geschmacklich nicht mit einem Fertigteig zu vergleichen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich es früher immer gehasst habe, mein Nudelbrett aus dem Keller holen zu müssen, und das Abwaschen des großen Bretts war auch mühsam. Aber jetzt knete ich die Teige auf meiner Naturstein-Küchenplatte und wische dann nur einmal drüber und alles ist wieder sauber.

Das Rezept zu den afghanischen Teigtaschen habe ich von der Homepage der Weinviertler Kräuterakademie: 1kg Mehl (ich habe überall nur die Hälfte genommen), 1/2 P. Trockengerm, Salz, lauwarmes Wasser zu einem Teig verkneten und eine Stunde rasten lassen. Inzwischen Lauch anschwitzen, 1kg Erdäpfel schälen, würfeln und dazugeben; weichdünsten (ich habe noch Mais beigefügt; bei der Fülle kann man sicher nach Lust und Laune variieren); den Teig zu Kugeln formen und Fladen ausrollen, füllen, zusammenklappen und in einer Pfanne mit ca. 1cm Öl beidseitig anbraten. Dazu passt eine Joghurt-Kräutersauce!

Peelingseife mit Gartenkräutern

Peelingseife mit Kräutern

Die Peelingseife mit Kamille und Haferflocken, die ich im Herbst produziert habe, habe ich zur Gänze für Weihnachtsgeschenke verwendet. Jetzt habe ich nach diesem Rezept wieder Seife angerührt, aber auch noch Rosmarin- und Thymianduft hinzugefügt. Die Seife eignet sich gut als Körperpeeling, aber auch zum Händewaschen nach der Gartenarbeit. Allerdings muss sie jetzt noch ca. 4 Wochen aushärten, bis sie verwendet werden kann.

Senf selber machen

Senf mit Whisky und Apfelmus

In einer Sendung im ORF habe ich gesehen, wie man angeblich ganz einfach Senf selber machen kann. Das wollte ich natürlich gleich ausprobieren! Leider hat sich die Suche nach Senfmehl als einigermaßen schwierig herausgestellt- überall wo ich gefragt habe, gab es keines- beim Merkur im G3 konnte ich dann ein Senfpulver auftreiben und einen ersten Versuch starten. Das Senfpulver wird mit Zucker und Salz verrührt und mit vorher in einem Topf aufgekochten Wasser + Essig-Gemisch (Weißwein- oder Apfelessig) übergossen, wenn dieses wieder auf 30° abgekühlt ist. Alles pürieren und nach Lust und Laune verfeinern mit Whisky, Chili, Kräutern oder fruchtigen Aromen. In Gläser abgefüllt und kühl gelagert ist der Senf einige Wochen bis zu drei Monaten haltbar. Das geht wirklich schnell und ist keine Hexerei!

Ostergeschenke vom Bauernmarkt

Kunsthandwerk von Sigi Streili

Soll man zu Ostern seinen Lieben etwas schenken? Oder etwas selber basteln?

In den Wochen vor Ostern gibt es am Wolkersdorfer Bauernmarkt selbst hergestellte Ostergeschenke von Sigi Streili, des Weiteren geflochtene Körbe in allen Variationen. Und auch der Ladenraum ist immer einen Besuch wert- ich habe gefilzte und genähte Henderl und Hasen entdecken können. Wer also zwei linke Hände oder keine Zeit hat, findet hier sicher ein nettes Mitbringsel.

In wenigen Wochen ist auch Gemeinderatswahl in Wolkersdorf und jeden Freitag kann man die wahlwerbenden Parteien beim Austeilen ihrer Wahlgeschenke beobachten. Ich habe mir vorgenommen, höflich, aber bestimmt im Sinne von Zero Waste abzulehnen.

Variantenreich kochen

Faschierter Braten „normal“ und vegan

Ich freue mich immer, wenn meine Kinder und ihre Freunde/Freundinnen am Sonntag zu Besuch kommen und ich koche für Fleischesser genauso wie für Vegetarier oder Veganer. Von einem Gericht gibt es dann einfach eine zweite Variante. Faschierter Braten einmal in der Fleischvariante und einmal mit Sojagranulat und ohne Ei. Oder ein Sonntagsbraten mit Knödel und veganen Knödel mit Sojamilch und etwas Öl- die Knödel mache ich im Dampfgarer, da zerfallen sie mit Sicherheit nicht!

Knödel „normal“ und vegan

Ab ins Beet!

Kräuter auf dem Fensterbrett

Schon seit Februar habe ich Pfefferoni-Samen, die ich selber aus den Pflanzen des vorigen Jahres gewonnen habe, in einer Anzuchtschale, die am besten auf einem sonnigen Fensterbrett stehen sollte, ausgesät. Mittlerweile sind ihnen auch Paradeiser, Paprika und Melanzani gefolgt. Um auch schon einige Kräuter für eine „grüne Note“ beim Kochen zur Verfügung zu haben, habe ich auch einige Küchenkräuter in kleinen Keramikschälchen angepflanzt, die in der Küche ein Plätzchen gefunden haben.

Wenn die Pflänzchen groß genug sind, werden sie pikiert und in eigene Töpfe gepflanzt. Ins Beet kommen sie aber erst Mitte Mai- nach alter Tradition aber erst nach den „Eismännern“.

Clutch-it-yourself

Clutch aus Leder- und Stoffresten

Mein öberösterreichisches Patenkind war mit seiner Familie ein Wochenende zu Besuch in Wien und wir trafen uns auf einen Cafe in Wien. Sie ist eine sehr kreative junge Frau, z. B. näht sie selbst tolle Sachen, was ich sehr bewundere, weil ich das überhaupt nicht kann. Vor kurzem besuchte sie das Handtaschen-Design-Studio „I-re-new“ (engl. für „ich mache Neues) von Irene Reitböck in Haag am Hausruck, wo man aus verschiedenen Leder- und Stoffresten das Material für eine Clutch oder Big Bag aussuchen und selbst zusammenstellen kann. Nach der Fertigstellung hält man ein Unikat in Händen! Ich bekam eine Clutch in Grün-Grün-Grün geschenkt und freue mich schon, wenn ich sie im Frühling ausführen kann!

Die Pyramide des nachhaltigen Konsums

Nachhaltig konsumieren

Auf www. smarticular.net habe ich die Pyramide des nachhaltigen Konsums gefunden und mir natürlich Gedanken dazu gemacht, wie viel davon ich bereits umsetze bzw. woran ich noch arbeiten muss.

  1. Nutze, was du hast: Was z. B. Möbel anlangt, habe ich nicht das Bedürfnis, ständig was Neues anzuschaffen und das meiste haben wir schon wirklich lange. Ich gehe auch kaum mehr in Einkaufszentren oder Supermärkte, bei Kleidung versuche ich, Gebrauchtes zu kaufen oder zu tauschen.
  • 2. Repariere, was du hast: In diesem Bereich ist definitiv noch Luft nach oben, denn weder bin ich so kreativ, um aus Altem noch was zu machen, noch gibt es bei uns Möglichkeiten, etwas zur Reparatur zu bringen- ein Reparaturcafe wäre ein sehnlicher Wunsch von mir.
  • 3. Selber machen statt kaufen: Ich arbeite daran- was vielleicht auch dazu gezählt werden kann, ist, dass ich immer selber koche und keine Fertig- oder Halbfertigprodukte mehr kaufe.
  • 4./5. Ausleihen und tauschen: innerhalb der Familie oder im Bekanntenkreis funktioniert das schon, aber vieles in Haus und Garten haben wir schon noch selber.
  • 6./7. Gebraucht und neu kaufen: Bei allen Dinge, die wir in der letzten Zeit angeschafft haben, achte ich darauf, dass sie aus Österreich kommen.

In letzter Zeit liest man viel über das Ausmisten, was meiner Meinung nur dann etwas bringt, wenn man den freien Platz nicht wieder mit neuen Anschaffungen belegt. Denn das Weggeworfene ist ja auch Müll- und das neu Gekaufte wird früher oder später wieder zu Müll!

Bürsten aus dem Burgenland

diverse Bürsten im Ladenraum

Am Freitag war ich wieder im „Ladenraum“ zum Geschirrspülmittel-Auffüllen. In der kurzen Wartezeit kann man immer wieder neue Produkte entdecken. Von vielen Dingen versuche ich mich fernzuhalten, weil ich einen minimalistischen Lebensstil praktizieren möchte, aber die Bürsten von Melanie Eckhardt aus Mattersburg sind nicht nur praktisch, sondern auch formschön. Und wie die ehrenamtliche Verkäuferin richtig anmerkte: „Nicht aus China, sondern aus dem Burgenland.“ Gerade jetzt ist eine Kotbürste sehr nützlich (da ich ja zu Fuß in die Schule gehe- hintaus quasi); die Haarbürste aus Birnenholz mit Wildschweinborsten soll die alte Bürste aus Plastik ersetzen. Im Sortiment sind Topf- und Spülbürsten, Rasierpinsel etc.

Wandern im Winter

Winterwanderung

Die meisten meiner Bekannten verbringen die Semesterferien entweder auf den Schipisten/in den Thermen unseres Landes oder in einer südlicheren Gegend. Ich kann mich zu Hause auch ganz gut erholen. Am Donnerstag Vormittag habe ich mich der Münichsthaler Walking-Gruppe angeschlossen. Von Münichsthal ging es auf Feldwegen Richtung Pfösing, dann weiter nach Manhartsbrunn und wieder zurück zum Ausgangspunkt (ca. 13 km). Anfangs war die Temperatur noch frostig, doch bald zeigte sich zum blauen Himmel auch die Sonne. Nette Plaudereien lassen die Zeit im Flug vergehen und eine Einkehrmöglichkeit ist auch immer eingeplant (diesmal im „Auge Gottes“ in Manhartsbrunn).