Kategorie: Zero Waste (Seite 1 von 4)

Vortrag und Leitfaden

Vortrag in der Bibliothek in Großebersdorf

Im Herbst wurde ich von der Bibliothekarin der Bibliothek in Großebersdorf, Marion Schnabl, zu einem Vortrag zum Thema Zero Waste eingeladen. Da durch die EU-Wahlen, die Proteste „Fridays for future“ etc. das Thema Klimaschutz immer mehr an Brisanz gewinnt, war das Interesse erfreulicherweise groß.

Ich werde immer wieder gefragt, wie man es schaffen kann, keinen- oder so wenig wie möglich- Müll zu produzieren. Darauf gibt es leider keine Antwort, die auf jeden Einzelnen zutrifft, da die Lebens- Ess- und Einkaufsgewohnheiten oft sehr unterschiedlich sind. In Vorbereitung auf Vortrag habe ich aber versucht, einen Leitfaden zu erstellen, der auch Einkaufstipps für die Region um Wolkersdorf beinhaltet.

Im Anschluss an den Vortrag gab es noch die Möglichkeit, sich bei einem Buffet mit selbst gemachten Speisen auszutauschen und auch das Interesse für die von mir mitgebrachten Bücher zum Thema war sehr groß.

Vortrag zum Thema

Clutch-it-yourself

Clutch aus Leder- und Stoffresten

Mein öberösterreichisches Patenkind war mit seiner Familie ein Wochenende zu Besuch in Wien und wir trafen uns auf einen Cafe in Wien. Sie ist eine sehr kreative junge Frau, z. B. näht sie selbst tolle Sachen, was ich sehr bewundere, weil ich das überhaupt nicht kann. Vor kurzem besuchte sie das Handtaschen-Design-Studio „I-re-new“ (engl. für „ich mache Neues) von Irene Reitböck in Haag am Hausruck, wo man aus verschiedenen Leder- und Stoffresten das Material für eine Clutch oder Big Bag aussuchen und selbst zusammenstellen kann. Nach der Fertigstellung hält man ein Unikat in Händen! Ich bekam eine Clutch in Grün-Grün-Grün geschenkt und freue mich schon, wenn ich sie im Frühling ausführen kann!

Kochen mit Resten- backen auch!

Becherkuchen mit Nüssen

Joghurt hole ich in einer 1l Glasflasche auf dem Bauernmarkt (vom Milchhof Lang) auf Vorbestellung. Meistens ist die Bestellung für meinen Mann, meinen Sohn und mich gut berechnet, es passiert aber ab und zu, dass etwas übrigbleibt.

Für diesen Fall backe ich den allseits beliebten Becherkuchen mit Mohn oder Nüssen: 2 Becher Zucker, 4 Eier, 1 Becher Öl, 2 Becher Mohn (Nüsse), 2 Becher griffiges Mehl, 2 Becher Joghurt

Entdeckungstour zu Humana in Wien

Humana in der Taborstraße

Humana in der Alserstraße

Nach den guten Erfahrungen mit den Humana-Geschäften in Barcelona wollten meine Freundin und ich auch mal in Wien einige „Vintage-Läden“ besuchen. Das Ergebnis vorneweg: Mit Barcelona können sich die beiden Geschäftslokale in der Tabor- und der Alserstraße nicht messen, was die Auswahl und die Präsentation der Kleidung angeht. Trotzdem kann man da wie dort einige Stücke entdecken, mit denen man die eigene Garderobe aufpeppen kann. Und mehr sollte es auch nicht sein, denn man darf nicht den Fehler begehen, allzu viel zu kaufen, nur weil die Preise niedriger sind. Wichtig ist, dass Second-hand-Kleidung hilft, weniger neue Textilien aus z. B. China zu importieren und die Einnahmen von Humana für Projekte in Afrika, Indien und Südamerika verwendet werden.

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Weihnachtsgeschenke

Mittlerweile sind meine Kinder und viel meiner Kolleginnen dazu übergegangen, auch oder gerade zu Weihnachten selbst Gemachtes in nachhaltiger Verpackung zu verschenken oder gegenstandslose Geschenke bzw. Aktivitäten. Ein Essensgutschein, ein selbst genähtes Einkaufssackerl, eine Vorratsdose aus Emaille, 2 Gläser + Einkaufsgutschein für den Unverpackt-Laden „Lieber ohne“ in Wien, ein selbst gemachter Apfelsaft, eine Aleppo-Seife,eine Handcreme und eine Buchstütze waren die Sachen, über die ich mich unter meinem „Weihnachtsbaum“ freuen durfte.

Christbaum-Alternative

Gesteck aus Tannenreisig

Auch heuer habe ich in der Adventzeit darüber nachgedacht, ob wir heuer einen Christbaum haben werden bzw. welche Alternative es gäbe. Meine Vorstellung wäre noch immer ein Baum aus Birkenästen gewesen, den ich jedes Jahr verwenden könnte. Doch ich hatte keine Zeit bzw. bin handwerklich nicht so geschickt, um so etwas zu basteln. Im Internet habe ich dann das Bild von einem Weihnachtsgesteck aus Tannenreisig gesehen. Aus zweierlei Hinsicht erwies sich diese Idee als goldrichtig: Erstens sind Tannenzweige leicht zu bekommen (entweder im Garten oder im Wald abschneiden oder bei einem Christbaumverkäufer erwerben), zweitens habe ich Christbaumschmuck, den ich sehr mag, weil ich ihn mit meinen Kindern gebastelt habe oder von Schülern oder Kolleginnen geschenkt bekommen habe. Letztendlich war ich mit meiner Kreation sehr zufrieden und beim Schmücken stellte sich schon Weihnachtsstimmung ein.

Glühmost und Kaffee im Häferl

 

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Beim heurigen „Advent in der Kellergasse“ haben wir vom Verein „Köllamauna & -weiba“ Häferl für den Glühmost- und Kaffeeausschank besorgt, um den Plastikbecher-Müllwahnsinn ein wenig Einhalt zu gebieten. Wer bei unserem Stand sein Getränk konsumierte, bezahlte keinen Pfand, wer mit dem Häferl in der Hand weiterspazieren wollte, bezahlte 1€ und konnte es auf dem Rückweg wieder vorbeibringen. Ein Glühmost aus einem Häferl macht nicht nur weniger Müll, sondern schmeckt auch besser.

Vielleicht finden wir im nächsten Jahr auch für die Bohnensuppe eine bessere Lösung als Plastikschalen!

Waschball statt Waschmittel

Waschball

Waschball

Als Alternative zu einem herkömmlichen Waschmittel habe ich bereits Waschen mit Efeu (als Blätter in Socken und als Waschmittel) und mit Kastanien (als selbst hergestelltes Kastanienwaschmittel) getestet. Von meiner Mutter habe ich jetzt eine Keramikwaschkugel geschenkt bekommen. Sie verwendet ihren Waschball schon seit einiger Zeit und ist sehr zufrieden.

Auf https://waschmaschinereinigen.de/waschkugel/ ist zu lesen:

Ein Waschball ist im Inneren mit kleinen Kügelchen aus natürlichen Mineralien ausgestattet, diese reagieren auf Wasser und geben bei direktem Kontakt negativ geladene Ionen ab. Durch diesen Vorgang löst sich der Schmutz aus der Wäsche. Doch auch die mechanische Reibung ist effektiv bei der Reinigung, durch die Reibung an den Textilien wird Schmutz von den Fasern gelöst. Durch diese beiden Methoden erweist sich die Waschkugel als effektiver und nützlicher Reinigungshelfer“. 

Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind:

  • Waschen ohne Verwendung von Waschmittel (eventuell Vorbehandlung bei verschmutzter Wäsche)- umweltfreundlich und große Ersparnis
  • Für Allergiker geeignet, da er keine Duftstoffe abgibt und die Wäsche neutral riecht
  • Lange Haltbarkeit (laut Packung für 1500 Waschgänge)

Ich habe jetzt zweimal damit gewaschen und überraschenderweise scheint es zu funktionieren.

Second hand in Barcelona

Humana in Barcelona

Humana in Barcelona

Wenn man mit offenen Augen durch Barcelona spaziert, stößt man unweigerlich auf die Läden von „Humana“, auch deshalb, weil es 10 davon in der Stadt gibt. In den Geschäften wird Kleidung für Frauen, Männer und Kinder verkauft; das Angebot ist sauber und gut sortiert.  Das Sortiment umfasst natürlich hauptsächlich Kleidung von spanischen Marken, zum Beispiel Zara, Mango, aber auch Massimo Dutti oder Bimba y Lola etc.  und man kann für wenig Geld ein Kleidungsstück erwerben, bei dem man beim Tragen wieder an die schöne Stadt denken kann.