Kategorie: Sharing is caring

Frauen-Flohmarkt 2019

Frauen-Flohmarkt 2019

Letzten Sonntag gab es wieder den ersten Frauen-Flohmarkt-Termin im heurigen Jahr. Die Änderungen zum vorigen Jahr belaufen sich darauf, dass eine Stunde früher begonnen wurde (was anscheinend nicht alle wussten) und dass es einen zweiten Standort in Biedermannsdorf gibt. Ballkleider zum Beispiel gab es in allen Farben und Größen; wenn man einen Ballbesuch plant, kann man um wenig Geld ein schönes Kleid erstehen (das dann wahrscheinlich weniger kostet als die Eintrittskarte). Ich habe aber eine venezianische Maske um 4€ erstanden (für die Deko für den Maturaball unserer Schule 2019).

Spenden für die Gruft

Einige Köllamauna kochen mehrmals im Jahr für die Gruft und zu Weihnachten ist es schon eine schöne Weihnachtstradition geworden, ein Auto voll zu laden mit Sachen, die Obdachlose im Winter brauchen: warme Stiefel, Mäntel und Jacken, warme Pullover etc.; aber auch Weihnachtsbäckerei wird gerne entgegengenommen. Heuer konnte ich leider nicht mitfahren, aber ich habe meinen Kleiderkasten durchforstet und warme Kleidung für Frauen gespendet.

Spenden für die Gruft
Spenden für die Gruft

Bekleidungs-Verschenktag

Am Hauptplatz veranstaltete die Volkshilfe Wolkersdorf einen Bekleidungs-Verschenktag. Bekleidung für Kinder, Damen und Herren wurden an Interessierte verschenkt, was ein guter Beitrag zur Nachhaltigkeit ist. Im Vorfeld durften schon Besitzer eines SOMA-Ausweises Bekleidung auswählen. Auch wenn es vielleicht manchen Menschen peinlich ist, sich kostenlos Kleidung auszusuchen, ist es trotzdem eine vorbildliche Aktion und vom Umweltschutzgedanken her besser, etwas schon Getragenes und Gewaschenes zu verwenden als um wenige Euro bei einem Billiganbieter neue Kleidung aus China zu kaufen.

Bekleidungs-Verschenktag

Bekleidungs-Verschenktag

Ein Beitrag gegen Wegwerfkleidung

Outfit von der Straße

Outfit von der Straße

Im „Kurier“ am Freitag fand ich einen interessanten Beitrag über zwei Berlinerinnen, die ausschließlich Kleidung tragen, die andere Menschen vor die Tür gestellt haben. Auf Instagram posieren sie mit ihren Fundstücken.

Bei uns am Land ist es nicht üblich, in Kisten Dinge vor das Haus zu stellen. Kleidung kann man bei den Containern beim Roten-Kreuz-Haus einwerfen. Ab und zu gibt es einen Flohmarkt für Kinderbekleidung am Hauptplatz oder private Tauschinitiativen.  Sonst, glaube ich, würde man sich genieren, von anderen Menschen getragene Kleidung weiterzuverwenden. Die Tauschparty, die ich einmal mitorganisiert habe, war aber sehr lustig und dort habe ich einige Lieblingsstücke gefunden.

Männer haben das Problem eher weniger, wie ich auch immer wieder beobachten kann. Sie kaufen weniger Kleidungsstücke und ziehen sie so lange an, bis sie verschlissen sind.

Gutes tun vor Weihnachten: Spenden für die Gruft

Die Gruft

Die Gruft

Passend zu meinem Vorsatz, regional zu spenden, erhielt ich vor Weihnachten die Gelegenheit, für das Obdachlosenheim „Die Gruft“, betrieben von der Caritas, Sachspenden vorbeizubringen: Ein Kombi-PKW war bis obenhin angefüllt mit warmer Kleidung, Kosmetika und Weihnachtsbäckerei. Alle Spenden waren sehr willkommen und wir durften auch einen Blick in die Schlafstelle und den Aufenthaltsraum werfen.

Regional und nachhaltig spenden

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Gerade in der Adventzeit flattern die Erlagscheine sämtlicher wohltätiger Organisationen ins Haus, oft mit kleinen Geschenken versehen, die man nicht unbedingt gebrauchen kann. Trotzdem fühlt man sich verpflichtet, diesen Vereinen größere oder kleinere Geldbeträge zu überweisen.

Diese unpersönliche Art passt in unsere hektische Zeit und hinterlässt nicht unbedingt das Gefühl, jemandem geholfen zu haben; außerdem weiß man nie genau, wie viel von dem Geld für Werbekampagnen, Verwaltung etc. verwendet wird.

Ich habe mir vorgenommen, verstärkt regionale Projekte zu unterstützen: Zeit spenden (z. B. Deutschkurse für Flüchtlinge), Sachspenden oder Geld für örtliche Vereine und Projekte.

Beim „Advent in der Kellergasse“ half ich beim Verein „Köllamauna & weiba“, der Speisen und Getränke verkaufte; vom Erlös wird für Obdachlosen der „Gruft“ gekocht.

Bücher lesen im Herbst

Lesen im Herbst

Lesen im Herbst

Wenn im Garten so weit alles abgeerntet ist, ergibt sich vielleicht am Wochenende wieder mehr Zeit zum Lesen. Wobei ich ja abends immer lieber zu einem guten Buch greife anstelle fernzusehen.

Folgende Romane habe ich in letzter Zeit gelesen und kann sie wärmstens empfehlen:

Robert Menasse: Die Hauptstadt (Gewinner des Deutschen Buchpreises!)

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen

Elena Ferrante: Die Geschichte der getrennten Wege

Louisa Young: Die Sommer die wir hatten

 

Kirschen pflücken

Die Kirschen auf unserem Baum sind noch unreif, aber die Maikirschen müssen schon geerntet werden. Eine Bekannte bot uns an, Kirschen von ihrem Baum zu pflücken. Sie sind schon sehr reif und süß, ich habe einen Kirschen-Schoko-Kuchen gebacken und 1 Sackerl mit entkernten Kirschen eingefroren.

Tauschbox und „Kost-nix“- Regal

Bewusstseinsbildung bei Jugendlichen ist eine wichtige Aufgabe und sollte natürlich nicht nur in theoretischen Vorträgen ablaufen. Selbst Vorbild zu sein ist ein wichtiger Ansatz, weiters eine Idee auch wirklich auszuprobieren. Im Rahmen der SOL-Stunden (Soziales Lernen) haben wir eine Tauschbox aufgestellt, in welche LehrerInnen und SchülerInnen Dinge, die nicht mehr passen, gefallen, gebraucht werden… deponieren können.

Bis zum Schulschluss werden wir die Entwicklung beobachten und das Projekt dann evaluieren.